#imagine Smarte Verwaltung Leben in Bad Rappenau 2030

Veröffentlicht am 17.06.2020 in Ortsverein

Mit seiner Serie 'Smart City' innerhalb unserer #imagine-Artikelreihe geht unser Beisitzer und Gemeinderat Michael Jung in den nächsten Tagen auf das Thema Digitalisierung ein. Wie könnte eine smarte und vernetzte Kommune, sowie der Bürgerservice in den nächsten Jahren aussehen?

 

Wir befinden uns in Bad Rappenau 2030, der smarten Zukunftsvision der Kur- und Bäderstadt. Die smarten Bürger bilden das Herzstück der Stadt. Denn nur durch ihre aktive Teilhabe kann die intelligente Stadt ihr volles Potenzial entfalten. Für das Ziel einer smarten Verwaltung wurde im Jahre 2020 vom Gemeinderat der Stadt ein Masterplan entworfen.

Was wurde im Detail geregelt? Wie wurde das erreicht? Lassen Sie sich überraschen.

Früher mussten die Bürger wegen jeder Kleinigkeit ein Amt aufsuchen. Für sein vorbildliches Bürgerbüro wurde Bad Rappenau sogar einmal ausgezeichnet. Lang, lang ist es her. Für viele Menschen ist der Gang zu einer Behörde oder einem Amt ungefähr so angenehm wie ein Zahnarztbesuch. Lange Wartezeiten, unpassende Öffnungszeiten und dann noch die Corona-Krise. Das sorgte für ein Umdenken im Rathaus. Das Ziel einer modernen digitalen Verwaltung war geboren und wurde zur Chefsache erklärt. Alle Anliegen, die nicht zwingend der Anwesenheit bedürfen, können seither zeit- und ortsunabhängig über ein Online-Portal erledigt werden. Trotzdem besteht auch weiterhin die Möglichkeit, persönlich seine Anliegen in einem reduzierten Bürgerbüro vorzubringen.

Doch nicht nur Dienstleistungen sollen effizienter erbracht werden. Eine smarte Verwaltung soll außerdem zur Interaktion zwischen Bürgern und Verwaltung anregen und die Teilhabe steigern. Auch dazu wurden neue Ideen geboren. Hier ein paar Beispiele:

  • Freies WLAN
  • Kita-Portal
  • Online Bürgerservice
  • Künstliche Intelligenz (KI)
  • Bad Rappenau-Pass
  • Digitale Ratsarbeit

Freies WLAN:

Das frei zugängliche WLAN der Stadt wurde in mehreren Schritten erweitert und bietet direkten Zugriff auf aktuelle und wichtige Informationen der Stadt.

Kita-Portal:

Alle kommunalen, kirchlichen und freien Kitas melden ihre freien Plätze an das Portal. Eltern können dort ihre Kinder anmelden, sich erstmal einen Überblick verschaffen oder Plätze reservieren. Neben dem Service für die Eltern verbesserte sich dadurch das kommunale Monitoring der Kita-Belegungen und viele Arbeitsstunden der Kita-Leitungen können heute für sinnvollere Tätigkeiten verwendet werden. Doppelreservierungen gehören der Vergangenheit an und die Eltern können sich direkt über das Profil der Kita informieren.

Online-Bürgerservice:

Im Bereich Bürgerservice liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau bestehender Services und der Entwicklung neuer Online-Dienste für Bürger und Unternehmen. Die Nutzbarkeit wurde für mobile Endgeräte optimiert, organisatorische Abläufe verbessert. Dienste, wie digitale Authentifizierungsverfahren und E-Payment, wurden standardisiert. (Beispiel Stadt Bonn)

Künstliche Intelligenz (KI)

Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) können Bürger wichtige Informationen wie zum Beispiel Öffnungszeiten erfragen. Die Kommunikation mit der Bürgerschaft wird durch einen öffnungszeitunabhängigen KI-Chatbot unterstützt. Mit Hilfe von Software-Robotik sollen wiederkehrende Prozesse im Backoffice erledigt werden. Hierdurch sollen Mitarbeiter entlastet werden, um mehr Zeit für individuelle Anfragen zu schaffen. (Beispiel Stadt Duisburg

Bad Rappenau-Pass:

Die App unterstützt die Bürger in allen Lebenslagen und ist kostenlos. Das Kernelement ist das digitale Bürgerkonto. Es ist vernetzt mit vielen Diensten der Stadt und der städtischen Tochterunternehmen, mit dem Kita-Portal, dem Online-Bürgerservice, unterstützt bei der Parkplatzsuche und dem bargeldlosen Bezahlen der Parkgebühren oder an der Schwimmbadkasse. (Beispiel Stadt Karlsruhe)

Digitale Ratsarbeit:

Bereits in Legislaturperiode 2019/2024 wurde auf Drängen der SPD-Fraktion für alle Gemeinderäte auf die papierlose Ratsarbeit umgestellt. Dieses System wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt, z.B. um eine digitale Abstimmfunktion, die das umständliche Zählen in den Gemeinderatssitzungen deutlich beschleunigt und das Abstimmungsverhalten für die Bürgerschaft transparent darstellt. Außerdem wird der öffentliche Teil aller Sitzungen online übertragen, um die Transparenz und das Verständnis der Bürger für die Ratsarbeit zu stärken.

Soviel zu den Ideen zur Smarten Verwaltung. Weitere Ansätze zum Leben in Bad Rappenau 2030 folgen.

Weitere Infos:

•             http://spd-badrappenau.de

•             https://www.facebook.com/SPD.BadRappenau

•             info@spd-badrappenau.de

 
 

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